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Träume deuten, Träume verstehen, Alpträume vermeiden - wie man es richtig macht!

Jede Nacht träumen wir. Wir verbringen etwa 20% unseres gesamten Schlafes mit Träumen. Das ist jede Nacht zwischen ein und zwei Stunden. Man unterscheidet zwischen normalen Träumen, die als Routineprogramme ablaufen und emotional intensiven Träumen.

Der LQSD (Lebens-Qualitäts-Sicherungs-Dienst) sortiert die Besonderheiten des Tages in die verschiedenen Dateien unseres Unter-Bewusstseins: Ereignisse, Erkenntnisse, Erfahrungen, Bewältigungsstrategien und und und.
Das läuft einfach so ab. Genauso wie die Organe sich regenerieren und der Geist ausruht, vergleicht die Seele das "Neue" mit dem "Alten".
Wenn wir nachts mit den Zähnen knirschen, wird Stress verarbeitet. Wenn wir nachts "wimmern" wird Schmerz "ausgelebt". Wenn wir nachts lachen, wird sich gefreut. Und wenn wir nachts den Namen eines Bösewichts oder der Geliebten rufen, werden Dialoge vollendet, für die man am Tage nicht "geistesgegenwärtig" genug war.

Das alles findet einfach statt. Wir wissen nichts davon. (Manchmal ist es peinlich, wenn die falschen Personen zuhören).
Und das ist alles gut so. Der Mensch ist und bleibt ein Wunderwerk des Universums.
Die Normalfunktion des Träumens besteht also im Sortieren, Einordnen und Verbinden neuer Lebenserfahrungen und neuer brisanter Informationen in die bisherigen Erfahrungs-, Wissens-, Wunsch-, Ziel- und Verhaltensstrategie- "Gehirndateien".

Bei Unverträglichkeiten neuer mit alten Informationen und neuer Erfahrungen mit bisherigen Lebensbewältigungsprogrammen, reagiert das Unterbewusstsein mit emotional intensiv besetzten Träumen! Dabei gilt: je belastender das Thema, umso verschlüsselter der Traum. Träume sind in ihrem Auftreten hartnäckig und kehren, wenn ihre Ursachen nicht beseitigt oder ihre Botschaften nicht gehört werden, immer wieder.

Da Träume -  über die rechte Gehirnhälfte - in der Welt der Bilder ablaufen, stehen Raum, Zeit, Realität und Symbolik gleichberechtigt nebeneinander. Dazu kommt, dass alle Erinnerungen und Erfahrungen, die der Mensch in seinem Leben jemals gesammelt hat, als Bilder, Symbole oder Ereignisse mit einbezogen werden.
Der "Psychologisch-Ungebildete-Mit-Mensch" (PUMM) sagt dazu: "Heute habe ich wieder "wirres Zeug", "einen Schei..., "totalen Unsinn", "einen Schmarrn", "blöden Mist" oder was auch immer - geträumt.
Was man sich nicht erklären kann, wird lieber abgewertet. Das ist menschlich verständlich, aber nicht klug. (Klug ist der, der die Dinge bis zu Ende denkt).

Jeder Traum, der emotional so intensiv ist, dass Du ihn erlebst, will Dir etwas mitteilen. Sei es, dass Du etwas verdrängst, sei es, dass Dir ein neuer Aspekt irgendeiner Angelegenheit bewusst gemacht werden soll, oder sei es, dass Du der Verarbeitung eines bestimmten Erlebnisses noch nicht genügend Raum und Zeit gegeben hast. Oder Du beschäftigst Dich unterbewusst immer wieder mit einem Dir wichtigen Thema. In all diesen Fällen liefern Dir Deine Träume Ideen, Anregungen oder Lösungen, egal wie verschlüsselt oder eindeutig sie auch immer sein mögen.

Und genau dieses "Ver-Schlüsselt-Sein" ist die Herausforderung und die große Chance für uns. Es gilt also die Spielregeln für das Ent-Schlüsseln, das Verstehens von Träumen und der Traumsymbole zu erlernen.

Das macht uns die Wissenschaft und das öffentliche Bewusstsein (Common Sense) nun aber nicht gerade leicht. Jeder hat schon mal versucht Träume zu deuten. Es gibt viele Bücher, die einem sagen welches Symbol welche Bedeutung hat. Sie führen einen alle in die Irre. Ich selber habe es in meinem Psychologie-Studium natürlich nicht versäumt: "Die Traumdeutung" von Sigmund Freud zu lesen. Auf jeder Seite 3 x Phallus und 2 x Vagina, das macht auch einem Studenten nur begrenzte Zeit Spaß. Auf ging's zu Carl Gustav Jung "Traum und Traumdeutung". Super Archetypen, wieder ein neues Weltbild, wieder nichts pragmatisches für den Alltag. Danach die Sekundärliteratur aller anderen Experten. Oh Gott. Alles deuten irgendwie auf der Expertenebene. Aber der EINZIGE Experte ist der Träumer selber. Einen großen Lichtblick gab's mit "Kreativ Träumen" von Patricia Garfield: Sie integrierte amerikanisch schamanische Traumkonzepte, genauso wie das luzide Träumen der Senoi, in einer pragmatischen Form, die mit jedem gesunden Menschenverstand (GMV) anwendbar war. Einen schweren Rückschritt erlitt ich durch den Besuch von Brugh Joy in München. Er lehrte konsequent, dass nur der Träumer selbst auswerten dürfe, arbeitete aber mit solchen Trancetechniken, dass alle Zuschauer während seiner öffentlichen Traumdeutungen immer nur einschliefen. Natürlich habe ich mir dann den vollständigen Kassettensatz gekauft, um alles nachzuarbeiten, aber da passierte das Gleiche.

So habe ich dann, trotz meiner Qualifikation als Diplom-Psychologe und approbierter Psychotherapeut, das gemacht was alle machen, wenn etwas im Alltag nicht easy funktioniert. ABLAGE.

Die Erlösung kam mit Redfields Arbeitsbuch zur Arbeit mit den 9 Erkenntnissen von Celestine. Eine 1a pragmatische Handlungsanleitung zum Auswerten von Träumen.
13 Punkte, die den Träumer zum einzigen Experten machen, die Erkenntnisse des Inner Voice Dialoges genauso integriert wie moderne Kreativtechniken. Keine Überforderung an den Auswerter, weil man auch mit Teilerkenntnissen in den nächsten Traum gehen kann.

Wichtige Regeln

1. Akzeptiere, dass es mindestens drei Bewusstseinsinstanzen gibt: Das Wachbewusstsein, den Schlaf und das Unter-Bewusstsein.

2. Akzeptiere einfach die wirre und unlogische Welt der Träume, in der Raum und Zeit, Realität und Symbolik, Deine Lebenserfahrungen und Deine Probleme nebeneinander existieren.

3. Akzeptiere, dass jeder Traum der emotional so intensiv ist, dass Du davon aufwachst, Dir etwas sagen will.
Je verschlüsselter der Traum, je schlimmer der Alptraum desto belastender das Thema. Wenn das Thema nicht so schwierig für Dich wäre, würdest Du alles Wichtige ja sofort im Wach-Bewusstsein erkennen, entscheiden und umsetzen.

4. Wenn Du von einem emotional intensiven Traum aufwachst, notiere sofort alles was Du gerade erlebt hast. Den Traum, die wichtigsten Bestandteile, die oft unvollständigen Handlungen, alle Traumsymbole, wichtige Details und alle Gefühle.

5. Nutze danach den Traumdeutealgorithmus von Redfield.

In einem meiner Trainings kann man die Arbeit mit dem Traumdeutealgorithmus von Redfield lernen.
Meine Erfahrung dabei ist, dass der Punkt: "Wenn die beteiligten Personen Teile deiner Selbst wären" vielen Menschen Schwierigkeiten bereitet. Und dass sie deshalb wieder aufgeben.
Deshalb sollte man 1 bis 2 Träume mal gemeinsam mit einem professionellen Traumdeutungs-Helfer auswerten. Dies lohnt sich unbedingt, wenn ein Traum emotional besonders intensiv ist, oder wenn der Traum sich wiederholt. Denn der Bedeutsamkeitsvermerk dieser Träume des Unterbewusstsein (UBW) ans Bewusstsein (BW) ist ja SEHR HOCH: und heißt entweder „Löse das sofort!“ oder „Löse das endlich“.

Wenn man sich nun aber mental (noch) nicht stark genug für so eine Traumdeutung fühlt, gerade weil man vor diesem oder jenem Thema, dieser oder jener Person, dieser oder jener Aufgabe, zu viel „Respekt“ oder „Angst“ hat, lohnt es sich dafür einen Profi zu bemühen.
Da ich sowohl Mentalcoach
(ich mache Sie so stark, dass Sie das Ding lösen können),
als auch Psychotherapeut
(kein menschliches Problem und sei es noch so „abartig“ oder verzwickt, ist mir fremd)
und professioneller Traumauswerter bin
(seit 10 Jahren trainiere ich den Algorithmus von Redfield in Gruppen und coache meine Kunden am Telefon)
stehe ich für diese Dienstleistung gerne zur Verfügung.

Das Ganze läuft so ab, dass über mein Sekretariat ein Termin ausgemacht wird und der Traum dann per Telefon, noch besser über Skype (kostenlose Videotelefonie), oder im persönlichen Gespräch, ausgewertet wird. Erfahrungsgemäß reichen 2 Zeitstunden dafür aus. Wenn man sich schon kennt, eine Stunde.

Bis dann.

Wer regelmäßig seine Träume auswertet, dadurch keine Lebensprobleme mehr „anbrennen“ lässt und sein Unterbewusstsein dadurch zu seinem Freund macht, steigert seine Lebensqualität um mindestens 20 Prozent. Jede Traumauswertung ist mehrfach wertvoll. Außerdem wird er sich irgendwann zur Fähigkeit des luziden Träumens qualifizieren. D.h. dass man schon während des Träumens den Traum „auswertet“ und mit fertigen Handlungsanweisungen, Problemlösungen, neuen Gefühlsbewältigungsstrategien usw. aufwacht. Alpträume verschwinden und werden überflüssig.

Genial, oder? Und machbar.

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