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Wie Stressabbau, Stressbewältigung, Stressmanagement wirklich funktioniert

Es ist ein Phänomen unserer Zeit. Der Stress nimmt immer mehr zu. Die Notwendigkeit, damit zurecht zu kommen auch. Entspannungsverfahren alleine scheinen nicht auszureichen. Medikamente helfen nur kurzfristig und sind letztlich verpönt. Seminare sind und bleiben nun mal Seminare, sie vermitteln Wissen, klären auf und lassen einen mit der Umsetzung alleine.
Die Folgen sind grausam. Wenn man nichts Wirksames gegen den Stress tun kann, muss man ihn verleugnen, unterdrücken, mit dem eisernen Willen ausschalten.
Und genau das führt mittel- und langfristig in den Burnout, manche nennen ihn Stress-Burnout.  Es beginnt mit Überforderung, geht über in Erschöpfung, ist begleitet von Schlafstörungen und endet im energetischen und psychischen Chaos der Stufe 12 des Burnouts. Siehe hier.

Dabei ist die Lösung ziemlich einfach. Die Lösung liegt im gleichzeitigen Erlernen von mehreren Entspannungstechniken und Stressbewältigungsstrategien.

Durch meine Mehrfachqualifikation und parallele Tätigkeit als Psychotherapeut, Mentalcoach und Trainer bin ich seit 1978 immer hautnah mit meinen Klienten verbunden. Die sowohl als Trainingsteilnehmer, als Hochleistungsträger als auch als Patienten zu mir kommen.
Dadurch kenne ich bei fast jedem die ganzen Wachstumsschritte in Beruf, Firma und im Privaten, die ihnen meine Trainings ermöglichten. Ich kenne ihre Höchstleistungen, die sie mit Hilfe meiner mentalen Strategien erreicht haben. Ich kenne die ganzen Ehekrisen, die schlimmen Krankheiten, die Sinnkrisen, die Zusammenbrüche sowie die großen und die kleinen Alltagsprobleme, die sie aus dem Ruder geworfen haben und wo ich sie wieder ins richtige Gleis, in die richtige Geschwindigkeit „setzen“ durfte. Deshalb nennen mich meine Klienten auch liebevoll den „Coach fürs ganze Leben“. Ein anderes Wort für all das was uns immer wieder zusammenführt ist Stress. Und deshalb ist die Akademie für Mentale Fitness eigentlich eine Stress-Bewältigungs-Akademie.
Das Dilemma, dass die meisten Menschen mit Stress nicht zurecht kommen, beginnt mit einem Missverständnis. Weil sie bei Stress immer nur an den äußeren Stressor denken.
Der ist klar definiert. Stress ist eine plötzlich oder immer wieder auftretende Mehrfachanforderung mit Überforderungscharakter. Über den wird geschimpft, der wird immer mehr, und unter dem leidet so gut wie jeder.
Dazu kommen nun aber noch zwei weitere Stressoren.
Der innere Stressor und das Vermeidungsverhalten 
Der innere Stressor besteht aus einer inneren Explosion, oder inneren Implosion und dem Element der Nichtakzeptanz. Man regt sich auf oder erstarrt und versucht alles nicht an sich ran zu lassen.
Danach erfolgt ein zumeist unbewusstes, allerdings sehr aufwändiges und umfassendes Vermeidungs- und Gegensteuerungsverhalten. Man versucht dem äußeren Stressor auszuweichen oder ihn zu verhindern. Das ist bei genauer Analyse sehr sehr aufwändig und erzeugt oft neue Konflikte, die vorher gar nicht da waren.
Empirische Erfahrungen und Untersuchungen ergeben folgende prozentuale Anteile:
Äußerer Stressor          10%
Innere Stressoren         20%
Vermeidungsverhalten  70%
Durch diese drei Stressoren ist das Stressopfer, der Stressgeschädigte eigentlich immer unter Daueradrenalin. Viele behaupten zweckpessimistisch, sie haben sich mittlerweile so an ihren Stress (gemeint ist der täglich hohe Adrenalinpegel) gewöhnt, dass sie ohne ihn gar nicht mehr leben mögen. Allerdings sprechen die stressbedingten Erkrankungen eine andere Sprache. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Magenschmerzen, Tinnitus, Allergien, Ein- und Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Depressionen, Anfälligkeit für Infekte, Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt und Burnout nehmen Jahr für Jahr dramatisch zu. Und die Seminare über und gegen den Stress helfen nicht. Medikamente überbrücken nur. In Urlaubs- und Erholungszeiten schlagen die Krankheiten erst recht zu.

Tatsächlich helfen nur die persönlich maßgeschneiderten (im Durchschnitt zehn) Stressbewältigungsstrategien. Die nach folgendem Muster aufgebaut sind.
WENN der äußere Stressor ist nun mal da 
DANN entspannte Gefühle und Gedanken
UND neues echtes Stress-Bewältigungs-Verhalten   
Der DANN Faktor ist natürlich nur möglich, wenn man sich genau an dieser Stelle aktiv entspannt. 
Und da wird es jetzt sehr spannend. Für die Vielfalt heutzutage auftretender Stressoren reicht nämlich weder ein Entspannungsverfahren aus, noch dass man es erst dann anwendet, wenn der Stress-Fall schon eingetreten ist.
Bisher erlernte man ein Entspannungsverfahren, zumeist Autogenes Training nach J.H. Schultz, oder Muskeltiefentspannung nach Jacobson. Wenn man das dann regelmäßig einsetzte, ohne gleichzeitig Stressbewältigungs-Strategien zu erlernen, passiertes etwas Paradoxes. Das Erleben der äußeren und der inneren Stressoren verschlimmerte sich. Weil der Verdrängungs- und Ablenkungsschutz durch das Daueradrenalin wegfiel. Durch die entspannungsbedingte Klarheit und Gelassenheit im Kopf und in den Gefühlen nahm man viel deutlicher wahr, welches Chaos die äußeren Stressoren im Körper, im Kopf und in den Gefühlen bewirkten.
Verständlich, es gab ja bisher noch keine wirklichen Stress-Bewältigungs-Strategien im Verhalten. Die Folge war, dass das Anwenden von Autogenem Training und Jacobson immer häufiger „vergessen“ wurde.  
Wie ist denn nun die Lösung?

Nutze mindestens drei, besser fünf Entspannungsverfahren und zwar nicht nur danach, sondern regelmäßig und prophylaktisch.

1. Braucht man mal ein Entspannungsverfahren, um sich von situativ störenden Gedanken zu befreien, die die einfach immer wieder kommen und die man nicht abschalten kann. Dann nutzt man eine sehr einfache aber hochwirksame Atemtechnik.  
2. Braucht man ein Entspannungsverfahren um sich vor allen schwierigen Situationen zu entspannen und während anhaltender Dauerbelastungen zu entspannen.  Dazu ist das  Autogene Training ideal.
3. Ist man mal wieder zu spät, konnte nicht ausweichen, musste „da jetzt durch“ und steht nun unter Strom, unter Adrenalin und spürt die Spannungen überall im Körper, braucht man die Muskeltiefentspannung nach Jacobson. Ich nenne sie „die erste Hilfe am Unfallort“. Denn ansonsten ist der Tag gelaufen.
4. Will und muss man umschalten auf Abstand und Gelassenheit, will die wieder mal zu schnell abgelaufenen Dinge des Tages von außen betrachten, will sein Gedanken und Gefühle sortieren und mal über dieses und jenes in Ruhe nachdenken, braucht man die Tiefentspannung mit Musik nach Schwabe.
5. Um sich zu regenerieren und um auf Wohlfühlentspannung umzuschalten braucht man das Entspannungsverfahren einer Mindmachine. Da setzt man eine Brille auf und hört Musik, die Programme der Mindmachine bringen einen in die drei Entspannungstiefen Alpha, Theta und Delta und wieder zurück. 
 
Nur diese fünf Entspannungsverfahren und die zehn persönlich maßgeschneiderten Stressbewältigungsstrategien im System als Gesamtpaket, ergeben ein wirksames Stress-Management.
Lässt man irgendetwas davon weg, bleibt innerlich und letztlich auch äußerlich alles beim Alten und wird immer schlimmer.

Erschreckend, oder?
Aber auch befreiend und erleichternd. Denn jetzt lieber Leser weißt Du, dass es überhaupt eine Lösung gibt.  

Betrachtet man das Ganze einfach nur pragmatisch und hört, dass man das alles in EINEM Training von sechs Tagen erlernen kann, kommt sofort Freude auf. Und wenn man dann noch hört, dass es zu diesem Training gehört, dass man auch noch so lange persönlich gecoacht wird, bis alle fünf Entspannungsverfahren und zehn Bewältigungsstrategien im Alltag verankert sind, regelmäßig angewendet werden und FUNKTIONIEREN, stellt sich nur noch die Frage: Tja ist denn heut schon Weihnachten?
Wer sich dafür interessiert, rufe einfach bei uns an und vereinbare einen Telefontermin mit mir unter 08024-99390. 



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